Eingewöhnung

Eingewöhnungsphase

Die Eingewöhnung gestaltet sich individuell und in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungskonzept. Dabei berücksichtige ich vor allem die Bedürfnisse des Kindes und das Zeitmanagement der Eltern. In den ersten Tagen benötigt das Kind eine bekannte Bezugsperson (Eltern, Großeltern, Tagesmutter) um sich in der neuen Umgebung zu Recht zu finden. Die Bezugsperson sollte dem Kind genug Freiraum lassen um Kontakt zu den Tagespflegepersonen und den Kindern aufzunehmen.

Ablauf der Eingewöhnung

Die Besuchernachmittage: Diese Besuchernachmittage finden nach Absprache statt. Der Schwerpunkt liegt an diesen Tagen auf der Spielsituation. Ihr Kind soll sich mit der neuen Umgebung vertraut machen und dabei sein Spiel frei bestimmen. Ich verhalte mich zurückhaltend, reagiere aber auf Kontaktversuche des Kindes. Freundliche Gespräche zwischen Ihnen und mir, erleichtern dem Kind die Kontaktaufnahme. Durch kleine Spielangebote versuche ich mit dem Kind in Kontakt zu treten.

Der erste Vormittag: Auch dieser beginnt wieder mit der Spielsituation. Ich versuche mich weiterhin in einer behutsamen Annäherung. An diesem Tag wird ein Morgenkreis und danach eine kurze Frühstückssituation mit den Kindern gestaltet. Hierbei lernen die Kinder den Ablauf des Morgens kennen und bekommen so mit der Zeit Sicherheit und Routine. Sie begleiten Ihre Kinder bei ihrem Tun.

Ab dem zweiten Tag: Diese Tage verlaufen wie der erste Tag. Das Kind erfährt Stabilität und Wiederholung.

Der vierte Tag: An diesem Tag entscheidet sich durch das Verhalten des Kindes in der Trennungssituation die Dauer der Eingewöhnung. Die Bindungsperson verlässt heute nach einer kurzen Verabschiedung zum ersten Mal die Tagespflege, auch wenn das Kind protestiert.

Lässt sich Ihr Kind schnell durch mich beruhigen, empfehle ich die kürzere Eingewöhnung, ist dies nicht der Fall, die längere Variante. Dieses entscheide ich mit Ihnen zusammen.

 Kürzere Eingewöhnung (ca. 6 Tage):

 Die Zeiträume ohne die Bindungsperson in der Tagespflege werden vergrößert.

Pflegerische Maßnahmen werden von mir übernommen.

Bindungsperson bleibt in der Tagespflege          

 

 Längere Eingewöhnung (ca. 2-3 Wochen):

Ab dem siebten Tag findet ein neuer Trennungsversuch statt

Wenn das Kind sich von mir  trösten lässt, werden in den kommenden Tagen, die Zeiträume ohne die Bezugsperson vergrößert

Bindungsperson bleibt weiterhin in der Einrichtung

 

Schlussphase:

Die Bezugsperson hält sich nicht mehr gemeinsam mit dem Kind in der Tagespflege auf. Sie ist aber jeder Zeit erreichbar. Die Schlussphase dauert 2 Wochen.

Ich helfe den Eltern den loslöse Prozess zu bewältigen, indem wir die Ängste und Sorgen der Eltern sehe und Ihnen begleitend zur Seite stehe. Trotzdem ist es wichtig dem Kind einen positiven Eindruck zur Tagespflege zu vermitteln und selbst los zu lassen.

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