Schwerpunkte

Pädagogische Schwerpunkte des Tagesablaufes

Schlafbedürfnisse der Kinder:

Im gesamten Tagesablauf müssen Möglichkeiten für Ruhephasen geschaffen werden, da die Kinder nach einer Zeit des Spielen, Entdecken und Bewegen eine Pause benötigen um neue Kräfte zu sammeln. Die Kinder haben die Möglichkeit; durch die Kuschelhöhlen; sich individuell zurückzuziehen. Es steht ein separater Schlafraum für den Mittagschlaf der Kinder zur Verfügung. Zum Einschlafen lese ich etwas vor, oder singe, hören Entspannungsmusik und lasse dabei ein kleines Licht brennen. Im Vormittagsbereich kann dieser Raum als Bewegungsraum umfunktioniert werden.

Zähneputzen:

Zähneputzen gehört bei mir bewusst zum Alltag. Nach den Mahlzeiten putzen sich die Kinder die Zähne. Ich nutze von Zahnärzten empfohlene Plakate, Bücher, Zahncremen, damit den Kindern bewusst gemacht wird, was bei der Zahnpflege und Mundhygiene zu beachten ist.

Sauberkeitserziehung

Ich begleite und unterstütze die Kinder auf dem Weg zur Sauberkeit.

Die ungeteilte Aufmerksamkeit die ein Kind beim Wickeln oder der Körperpflege erfährt, trägt zum Aufbau und zur Festigung der gegenseitigen Beziehung bei.

Mahlzeiten:

Auch Essen will gelernt sein. Deshalb finden die Mahlzeiten der Kinder in gemütlicher Atmosphäre statt. Die Kinder haben zum Essen ausreichend Zeit und können sich in kleiner Runde unterhalten. Denn die gemeinsame Mahlzeit an einem ansprechend gedeckten Tisch, bietet besonders gute Gelegenheit dazu. Die Kinder lernen selbstständig mit Messer und Gabel zu essen und mit dem Geschirr sorgfältig umzugehen. Sie lernen sich eigenständig das Essen zu portionieren und somit die persönliche menge selbst einzuschätzen. Ich achte auf ein gesundes ausgewogenes Essen. Das Frühstück, Mittagessen und den Snack nehmen die Kinder in der Küche ein.

Partizipation U3

Auch bei unseren Kindern von 1-3Jahren wird Partizipation gelebt, allerdings werden die Schwerpunkte anders gesetzt. Die wichtigste Aufgabe der Erzieher im U3 Bereich ist, Strukturen zu schaffen, die Sicherheit geben und es den Kindern ermöglichen, Bindungen einzugehen und sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Kinder unter 3 müssen sich darauf verlassen können, dass der Tagesablauf, die einzelnen Elemente darin (wie beispielsweise die Mahlzeiten, der Morgenkreis, das Anziehen) und auch das Verhalten der Erzieher gleichbleibend und verlässlich sind. Der Bereich, in dem Kinder von 1-3 Jahren Erfahrungen machen und daraus lernen können, ist der Alltag.

Die Aufgabe in meiner Tagespflege ist es, die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschafsfähigen Persönlichkeit zu fördern, insbesondere durch die Entfaltung ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten und ihrer seelischen, musischen und schöpferischen Kräfte. Ich vermittel den Kindern Verhaltensweisen, Toleranz gegenüber anderen Menschen.

Was heisst Partizipation bei unseren Kleinsten U 3?

Findet Partizipation auch bei den Kindern von 1-3 Jahren statt? „JA, nur auf eine andere Weise!“

Kinder unter 3 Jahren teilen ihre Bedürfnisse vorwiegend wortlos durch Bewegungen, Mimik und Gestik mit. Der ein oder andere kann einzelne Wörter oder sogar schon Dreiwortsätze sprechen und sich so seiner Umgebung mitteilen. Natürlich lernen die „Kleinen“ auch mit zunehmenden sprachlichen und motorischen Fähigkeiten, ihre Bedürfnisse gezielter zu äußern. Gerade deswegen muss ich als pädagogische Tagespflegeperson die Kinder stetig beobachten und entsprechend sensibel reagieren.

zum Beispiel:

Kinder dürfen entscheiden welche Hose, Pullover oder Body sie anziehen möchten (wichtig bei U3: dem Kind eine kleine Auswahl geben, zwei Teile, damit die Entscheidung leichter fällt).

Kinder werden freier, können sich besser äußern und entwickeln Ideen.

Die Kinder nehmen aktiver am Alltag teil.

Projekte werden mit viel Freude umgesetzt.

Sozialverhalten der Kinder entwickelt sich positiv.

Regelakzeptanz wächst.                                     

Deshalb ist Partizipation auch  in der Entwicklung der Kinder wichtig:

- Partizipation ist die Grundlage für Selbstbildungsprozesse

- Die Kinder entwickeln ein Gefühl für Demokratie

- Partizipation ist Teamfordernd und Teamfördernd

- Partizipation ist selbstverständlich

- Partizipation sorgt für Konfliktlösungskompetenz

- Partizipation stärkt die Beteiligung zwischen Kindern und Erwachsenen

 

Pädagogische Ziele

In der Tagespflege werden ganz bewusst Kinder unterschiedlichen Alters zusammengeführt. Die Kinder sind von 4 Monaten bis zu 3 Jahren. Altersgemischte Gruppen erweitern die Erfahrungsmöglichkeiten der Kinder um ein Vielfaches. Die Jüngeren erhalten von den Älteren immer wieder neue Lernimpulse. Die Älteren empfinden häufig Fürsorge für die jüngeren Kinder, was sie innerlich „erwachsener“ macht.

Zentrum meiner Arbeit ist das Freispiel der Kinder. Das Kind wählt selbst, womit es sich für eine bestimmte Zeit befassen möchte. Zum Teil spielen die Kinder im Hauptraum oder wir regen und gestalten für das Freispiel den Schlafraum um. Im Freispiel möchte ich den Kindern vor allem die Möglichkeit geben, ihre Fantasie und Kreativität zu entwickeln und ihnen deshalb nicht zu viel vorgeben. Das Spielmaterial ist bewusst so gestaltet, dass die Kinder es verschiedenartig nutzen können. Im Freispiel lernen die Kinder unter anderem, gemeinsam etwas zu planen und ihr Spiel miteinander abzustimmen.

Zu verschiedensten Zeiten gestalte ich Angebote und Ausflüge. Diese Aktivitäten orientieren sich häufig an Themen und Situationen der einzelnen Kinder. Situationsorientiert arbeite ich indem ich beobachte, womit sich die Kinder inhaltlich in ihrem Spiel beschäftigen oder an welcher Stelle sie umfangreichere Unterstützung benötigen. Daraus entwickelt sich ein Thema, zu dem in der gesamten Kindergruppe verschiedene Tätigkeiten geplant werden.

 

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